Moin!

Viel genickt, an einigen Stellen ein paar Gedanken dazu:

Die „Experience“ beim Lesen von OER-Rechtstexten leidet jedoch (zwangsläufig).

Was ist da bei Pixabay besser als etwa bei den CC-Lizenzen? Zusätzlich zu der Übersichtsseite mit den einfachen Erläuterungen gibt es (natürlich) auch den darunter liegenden Lizenztext: https://pixabay.com/de/service/terms/#license

Was mich persönlich interessiert an diesem Gedankenexperiment ist die „Lücke“, die ich zumindest für mich identifiziert habe. Grob gesagt gibt es drei Kategorien:

Ist das nicht schlicht die normale Adopterkurve, bei der man sich weder um die Totalverweigerer noch um die Fans kümmern sollte?

Ich würde behaupten: Die Mitmach-Experience bei OER ist – natürlich zum großen Teil primär durch das wenig zeitgemäße Urheberrecht in der EU – aber eben auch durch das Aufsetzen auf CC-Lizenzen mies.

Soweit ich das überblicke, waren CC-Lizenzen auch nicht als der goldene Wurf gedacht, sondern bloß als Krücke, um überhaupt irgendwie arbeiten zu können.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die CC-Lizenzen eben nicht explizit für den Bildungsbereich konzipiert wurden.

Hier ist IMHO der Butter-bei-die-Fische-Teil: Was konkret am Bildungsbereich siehst du denn als besonders an, dass es ggf. eine eigene Lizenz bräuchte?

„Jo, warum macht ihr euch das so kompliziert?“
Ja, das frage ich mich auch. Verzichtet einfach mal auf euer Ego und nutzt konsumierend wie produzierend CC0 und gut 😛 Jaaaaa, aber was ist mit X? Und mit Y? Und schon machst du die Kompromisstür auf und verstrickst dich in endlosen Diskussionen – aber auch das ist bloß (m)eine Meinung.

Die Lösung muss keine neue OER-Lizenz sein
Daumen nach oben schraub!!!