8. August 2026 · Kategorie: Familie

Ich habe einen Väterkarenz-Ratgeber geschrieben

Ich habe einen Väterkarenz-Ratgeber geschrieben

Manche Themen lassen einem keine Ruhe. So erging es mir der oft gehörten Kritik, dass Väter in Österreich ja doch „einfach mal“ mehr als die bisher üblichen zwei Monate Elternzeit nehmen sollen (falls sie überhaupt Karenz in Anspruch nehmen).

Denn es stellte sich bei meiner Planung schnell folgendes heraus: Wenn meine Partnerin (mit Stillwunsch) ein Jahr in Karenz geht, bleiben mir – genau, nur zwei bezahlte Monate im Rahmen des einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeldes (auf 14 Monate begrenzt). Plötzlich ist das „mehr als zwei Monate“ nehmen gar nicht mehr so einfach. Konkrete Vorlagen findet man kaum.

Es ist also für viele Familien ohne große Ersparnisse oder hohe Gehälter kaum möglich, noch eine unbezahlte Karenz-Zeit nach den 14 Monaten zu ermöglichen.

Für Familien mit Ersparnissen und größeren finanziellen Möglichkeiten, stellt sich natürlich durchaus die Frage, warum Väter hier nicht zumindest ein paar Monate unbezahlte Karenz anhängen.

To be fair: Zur „unbezahlte Karenz“ finden sich so gut wie keine Infos bzw. eigene Broschüren bei AK & Co. Was sie nicht aus der Verantwortung entlassen soll; jedoch wäre es eine Stellschraube.

Und so stellte sich persönlich für mich auch immer mehr heraus im Laufe der Zeit, dass man die Verantwortung als Vater nicht ausschließlich auf die Karenz-Statistik und genommenen Monate verlagern sollte.

Insbesondere die geteilte Eltern-Teilzeit mit 20h/20-Woche ist eine Alternative zur Verantwortungsübernahme von Vätern nach der Karenz, die mir auch bei der AK-Beratung genannt wurde für meinen „Halbe Halbe“-Wunsch. Neben weiteren Optionen.

Damit sich werdende Väter sich diese Informationen nicht mühsam selbst zusammen suchen müssen, habe ich einen Ratgeber speziell für Väter zusammengestellt:

„Wie man als Vater mehr als zwei Monate Karenz nimmt – oder anderweitig mehr Verantwortung übernimmt in den ersten Jahren mit Kind.“

Download: https://karenz-wizard.at/pdf-ratgeber

Vielleicht hilft es ja zumindest einem weiteren, werdenden Vater.

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